News

28.09.2011: Wie kam der kleine Maxl überhaupt zum Fußball?

Ein Vorwurf, der den Befürwortern eines Max-Morlock-Stadions immer mal wieder gemacht wird, ist der, dass diese doch überhaupt keinen Bezug mehr zu Max Morlock haben. Gemeint ist damit natürlich die Tatsache, dass der Großteil den Rekordspieler gar nicht mehr live auf dem Fußballplatz erlebt hat. Trotzdem erlauben es aber Videos, Bilder und Bücher, einen ernsthaften Einblick in das Leben der großen Glubbspieler zu bekommen. Um diese Eindrücke ein Stück weit vor allem an jüngere Fans weiterzugeben, werden wir zukünftig regelmäßig Anekdoten rund um das Leben von Max Morlock veröffentlichen. Die erste erscheint heute und steht unter dem Titel "Wie kam der kleine Maxl überhaupt zum Fußball?":   Das erste Jahr beim FCN

 

Selbstverständlich wie einst alle Buben auf dem Umweg über den kleinen Tennisball, der das Ballgefühl bis in die Zehenspitzen vermittelt. Zusammen mit seinen zwei Brüdern gehörte Maxl zu jenen Jungen, die mit irgendwo erbettelten Tennisbällen mächtig gegen Kellerfenster bumsten und die Leute auf dem Gehsteig mit wildem Geschrei erschreckten. In Gleishammer, nahe dem Zabo, dem traditionsreichen Platz des 1. FC Nürnberg, wuchs er auf. Maxl fehlte bei keinem Training der Spieler des 1. FC Nürnberg. Stets lag er hinter dem Tor von „Hauptmann“ Köhl, der aus dem Krieg nicht mehr heimgekehrt ist, und holte ihm die ins Aus gegangenen Bälle. Sonntags durfte der Maxl mit dem Vater zu den Club-Spielen gehen. Als er zehn Jahre alt wurde, erfüllte ihm der Vater einen sehnlichen Wunsch und schenkte ihm richtige Fussballschuhe. Jetzt wollte Maxl auch in einer richtigen Fussballmannschaft spielen und nicht mehr nur mit den Buben in der Nachbarschaft. Aber er hatte Angst, sich dem 1. FC Nürnberg anzuschließen, der nämlich schon damals wie heute eine Unmenge an Schüler- und Jugendmannschaften hatte. Und weil Maxl der Kleinste unter den Gleichaltrigen war, fürchtete er, in der siebenten oder achten Mannschaft spielen zu müssen. Deshalb schloss er sich Eintracht Nürnberg an, wo er schon nach kurzer Zeit in die erste Schülermannschaft aufrückte. Er spielte als linker Läufer. Dabei wollte er gar nicht auf einer bestimmten Position stehen, sondern einfach nur Fussball spielen, sonst gar nichts. Nebenbei stand er selbstverständlich auch in der Fussballmannschaft seiner Schule und die erste Meisterschaft einer langen Kette, die Maxl errang, war die Schülermeisterschaft unter Betreuung Heiner Stuhlfauths, des populärsten deutschen Torwarts aller Zeiten, der damals Schulsportlehrer war.   

 

26.09.2011

Am Wochenende erreichte uns ein schönes Bild, das wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen. Aber seht selbst:

Max-Morlock-Stadion jetzt!

 
 

23.09.2011: Ein Kommentar zum erneuten Stadionumbau

Am Mittwoch war es also soweit: Der Nürnberger Stadtrat hat dem erneuten Umbau des Max-Morlock-Stadions zugestimmt. Knapp 2 Millionen Euro soll der Umbau kosten, gut 500.000 Euro davon soll Medienberichten zufolge der 1. FC Nürnberg tragen, obwohl er nur Mieter ist. Immerhin besteht die Hoffnung auf geringe Mehreinnahmen, denn die Stadionkapazität soll von 48.553 auf 50.000 Zuschauer anwachsen.
Gegenstand des Umbaus ist die Südkurve, in der die Gästefans zukünftig nur noch im Unterrang zu finden sein werden. Der Grund dafür ist einmal mehr die Statik, denn offensichtlich ist der Oberrang einsturzgefährdet (!), wenn Fans dort kollektiv hüpfen. Das gleiche Problem also wie in der Nordkurve, wo der Stimmungskern mittlerweile ebenfalls wieder in den Unterrang umgesiedelt werden musste. Es gab zwar bereits davor Maßnahmen in der Südkurve, um das Problem in den Griff zu bekommen, wie etwa die Sperrung der ersten Reihen – doch erfolglos. Der Griff in den Geldbeutel ist wiederum nötig.
Bereits für die kleineren Umbauten in der Nordkurve im Jahr 2009 war der FCN mit 150.000 Euro (verhältnismäßig human) zur Kasse gebeten worden. Und das, obwohl im Jahr 2006 erst Schwingungsdämpfer für 168.000 Euro in der Nordkurve eingebaut worden waren, die dafür sorgen sollten, dass der Block 8 ein Stimmungsblock sein kann.
Lächerlich wirken diese Zahlen natürlich im Vergleich zu den gut 56 Millionen Euro, die im Vorfeld der WM 2006 in das Stadion gesteckt wurden. Sicherlich wurden damals einige Baumaßnahmen durchgeführt, die im Hinblick auf die Weltmeisterschaft notwendig waren. Auch die Kapazitätserweiterung und die optische Aufwertung des Stadions durch die roten Sitze waren positive Neuerungen. Jedoch bleibt die Frage, wie es sein kann, dass ein Stadion für einen solchen Betrag umgebaut wird, für eine WM zugelassen wird – und ganz offensichtlich trotzdem nicht mit hüpfenden Fans im Oberrang zurechtkommt. Zum Vergleich: In Aachen und Augsburg hat man für weniger Geld ein komplett neues Stadion mit einer Kapazität von mehr als 30.000 Zuschauern gebaut. Das neue Mainzer Stadion, das erst in dieser Saison eingeweiht wurde, soll gut 60 Millionen Euro gekostet haben und bringt etwas mehr als 34.000 Zuschauer unter.
Sicherlich handelt es sich bei diesen Stadien um Einheitsbaukästen, die nicht unbedingt erstrebenswert sind. Aber dennoch fragt man sich, warum das Nürnberger Stadion – in das dermaßen viel Geld gesteckt wurde – von solchen statischen Problemen geplagt wird. Zumal das Problem mit den neuerlichen Investitionen auch gar nicht gelöst wird. Es wird lediglich gehofft, dass sich dadurch kein hüpfendes Publikum mehr im Oberrang einfindet. An eine Vision mit einem Europapokal-Spiel in Nürnberg mit einer kollektiv hüpfenden Nordkurve mag man in diesem Zusammenhang gar nicht denken…
Warum wir als Kampagne „Max-Morlock-Stadion jetzt!“ dieses Thema aufgreifen? Ganz einfach: Immer wieder versuchen einem Verein, Stadt, Betreibergesellschaft und vereinzelt auch Glubbfans klarzumachen, dass das Geld aus dem Stadionnamen-Sponsoring unbedingt notwendig ist. Kein Wunder, wenn riesige Summen in einen Stadionumbau gesteckt werden, von dem vergleichsweise wenig zu spüren ist! Und wenn ganz offensichtlich bei diesem Umbau auch einiges schief gelaufen ist, wie die ständigen Nachbesserungen zeigen. Vor der WM kam übrigens noch der Freistaat Bayern zu 50 % für die Kosten des Umbaus auf, mittlerweile dürfen Stadt und Verein alles aus eigener Tasche bezahlen. Dumm gelaufen…
Solange für solche Umbauten – die bereits vor der WM fällig waren - Geld da ist und zugleich nicht veröffentlicht wird, wie viel Geld ein Namenssponsor einbringt, behaupten wir guten Gewissens: Ein Max-Morlock-Stadion ist auch in finanzieller Hinsicht möglich!

 
 

22.09.2011

Während die Stadionnamen-Debatte in den meisten deutschen Städten mittlerweile eingeschlafen ist, hält sich die Forderung nach einem Max-Morlock-Stadion inzwischen seit über 5 Jahren. Ein wesentlicher Faktor hierfür sind die immer wiederkehrenden Aktionen, die nicht nur versuchen prägnant, sondern auch kreativ zu sein. Angefangen von Kundgebungen über den bekannten Flashmob bis hin zu Choreografien über die ganze Kurve gab es Aktionen, die im Rahmen des Stadionnamen-Sponsorings einzigartig in Deutschland waren und sind. Auch die kommenden Wochen und Monate bringen hoffentlich wieder solche Aktionen mit sich.

In dieser Liste soll aber auch das Lied „Max-Morlock-Stadion“ von Alu Cash nicht vergessen werden, das bisher noch nicht auf dieser Homepage zu finden war. Hört es euch hier an, die Worte sind noch immer genauso aktuell wie im Februar, als das Video erschien.    

Außerdem ist dieser bereits etwas ältere Artikel in die Presseschau aufgenommen worden, der damals in der Printausgabe der Nürnberger Nachrichten erschienen war.

 
 

Seite 21 von 24

aktuelle Umfrage

Wärst Du bereit pro Spiel 1,50€ zu bezahlen, damit das Stadion Max-Morlock-Stadion heißen kann?
 

Newsletter




Empfange HTML?