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23.01.2012

Vielen Dank nach Berlin!

alt

 

12.01.2012

Die neue Ya Basta! ist bereits vor einigen Wochen zum Derby gegen Fürth erschienen, jetzt könnt ihr auch hier den darin enthaltenen Lagebericht der Kampagne "Max-Morlock-Stadion jetzt!" nachlesen. Die komplette Ausgabe, in der sich übrigens auch Martin Bader im Interview zum Thema Max-Morlock-Stadion äußert, könnt ihr hier bestellen oder beim nächsten Heimspiel im Stadion kaufen.

 

Es liegen zwar nur gut 2 Monate seit der letzten Ausgabe zurück, doch diese waren für die Kampagne „Max-Morlock-Stadion jetzt!“ äußerst ereignisreich. Fangen wir der Übersichtlichkeit halber erstmal mit den verschiedenen Aktionen an:

Heimspiel gegen Mainz: Etwa 1,5 Stunden vor dem Spiel können die Passanten bereits einige waghalsige Kletterer auf einem der Grundig-Türme erkennen. Wenige Minuten später erschließt sich der Grund, warum dort oben einige Leute am Rumturnen sind. Das große Banner „Max-Morlock-Stadion“ kommt zum Vorschein und wird dort auch nach Spielende noch zu sehen sein. Wie vielleicht dem ein oder anderen aufgefallen sein mag, hat es verblüffende Ähnlichkeit mit dem Spruchband, das zu der Choreo gegen Hannover gezeigt wurde...

Auswärtsspiel in Wolfsburg: 1.500 T-Shirts mit dem Slogan „Max Morlock unvergessen“ und passendem Motiv wurden vor diesem Spiel angefertigt und im Gästeblock verteilt. Ein sehr schönes Bild für den Weltmeister von 1954. Ein großer Dank geht hierbei an alle Spender in der Nordkurve, ohne die die Finanzierung der T-Shirts nicht möglich gewesen wäre!

Freitag vor dem Heimspiel gegen Stuttgart: Erstmals geht die Kampagne auch auf die Bevölkerung abseits der Stadionbesucher zu. In der Nürnberger Innenstadt (Pfannenschmiedgasse) wird ein Infostand aufgebaut und binnen weniger Stunden 350 Unterschriften gesammelt sowie zahlreiche interessante Gespräche geführt.

Heimspiel gegen Freiburg: „Club künftig im Max Morlock S
tadion!“ - diese Meldung dürfte bei einigen Nürnbergern in den Morgenstunden für große Augen, Verwunderung, Entsetzen, Freude oder auch eine Fehlinvestition in eine Zeitung geführt haben. Diese oder ähnliche Schlagzeilen prangten nämlich an den Zeitungsschürzen von Bild, Abendzeitung und Nürnberger Nachrichten. Wie sich aber rumgesprochen haben sollte, war die Meldung eine sogenannte Ente. Tatsächlich waren die Zeitungsschürzen nämlich von einigen Glubbfans ausgetauscht worden. Eine Entschuldigung geht hier an all diejenigen, die sich nur deswegen die entsprechende Zeitung gekauft haben.


Soweit der Überblick zu den Aktionen, die rund um die
altSpieltage stattgefunden haben. Weitere Berichte und die Reaktionen der Presse dazu finden sich nach wie vor auf der Homepage maxmorlockstadion.de. Es bleibt das Ziel, auch weiterhin möglichst viele (Heim-)Spiele mit Aktionen rund um die Kampagne zu beleben. Man darf also schon mal gespannt sein, wann den Aktivisten die Ideen ausgehen...
Neben den Aktionen ist aber auch sonst einiges passiert, insbesondere außerhalb Nürnbergs. Zum einen war da ein Spruchband der Monsters Larissa, über das wir uns sehr gefreut haben, zum anderen sorgte die Generation Luzifer aus Kaiserslautern für Aufsehen. Sie sollte nämlich den easycredit-Preis für die „Choreografie des Jahres“, verliehen von der Akademie für Fußballkultur, erhalten. Dotiert ist dieser Preis, der dieses Jahr erstmals vergeben wurde, übrigens mit 3000 Euro. Die GL lehnte den Preis aber ab und erklärte in einer sehr lesenswerten Stellungnahme die Hintergründe. Der wesentliche Grund war dabei der Sponsor, der ja zugleich auch derzeitiger Namensgeber des Stadions in Nürnberg ist. So machte die GL darauf aufmerksam, dass es doch etwas paradox ist, wenn sich der Sponsor einerseits als Förderer der Fankultur profilieren will, andererseits dieses Vorhaben aber durch den Kauf eines Stadionnamens konterkariert. Dass der Preis dabei ausgerechnet an eine Choreo unter dem Motto „Fritz Walter und sein Stadion“ (was ja auch mit dem Stadionnamen Fritz-Walter-Stadio
n zusammenhängt) gehen sollte, ist an Ironie kaum noch zu überbieten. Danke an dieser Stelle für die Solidarität nach Kaiserslautern!

Auch aus der Hauptstadt gibt es interessante Neuigkeiten zum Thema Stadionnamen. Bekanntlich trägt das Stadion des Zweitligisten Union Berlin noch seinen altehrwürdigen Namen Alte Försterei. Um im Profifußball mitzumischen, muss man aber auch grundlegende Werte des Vereins aufgeben – das zumindest wollen einem immer wieder Sportmanager, Marketingexperten und Co. aufdrängen. Einen anderen Weg zeigt jetzt Union Berlin auf. Dort bekommen Fans und Sponsoren die Möglichkeit, mittels Aktien Anteile am Stadion zu kaufen. Dabei darf jeder maximal 10 Aktien erwerben, um keine zu große Macht zu bekommen. Nach Vorstellung des Präsidenten von Union Berlin soll dieses Modell einerseits Geld für potenzielle Renovierungen bereitstellen, andererseits aber auch einen Namenssponsor verhindern. Inwieweit dieses Modell auch auf andere Stadien und Vereine übertragbar sein könnte, müsste man sicherlich erstmal prüfen, zumal es gerade in Nürnberg, wo das Stadion der Stadt gehört, nicht so einfach sein dürfte. Ein sehr interessanter Ansatz ist es jedoch allemal!

 
 

08.01.2012

Max-Morlock-Stadion immer und überall: Diesmal an der Westküste Sri Lankas, nördlich der Hauptstadt Colombo.

alt

 
 

06.01.2012

Unter dem Titel Eine Morlock hilft den Club-Fans berichteten die Nürnberger Nachrichten mal wieder von der Kampagne "Max-Morlock-Stadion jetzt!". Anklicken lohnt sich!

 
 

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